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Schädlinge an Zimmerpflanzen

Die im Büro am häufigsten vorkommenden Schädlinge sind Spinnmilben, Thripse, Schild- und Wolläuse, sowie Blattläuse.

Die Spinnmilbe ist eine hellgrüne bis hellrotbraune und ziemlich kleine Milbenart. Bemerkt wird der Befall durch eine silbrige Verfärbung der Blätter. Die Blattzellen werden angestochen und ausgesaugt, wodurch den Lufteinschluß in der Zelle, dann diese silbrige Färbung auftritt. Es entwickeln sich feine Gespinste auf den Blattunterseiten, die häufig auch erst bei größerem Befall bemerkt werden. Die Blätter vergilben schließlich und fallen ab.

Eine Spinnmilbe ist nicht wählerisch was die Pflanzenauswahl angeht und kann so, mit Blumensträußen oder neuen Topfpflanzen eingeschleppt werden. Sogar ein Windstoß durch ein geöffnetes Fenster bringt diese Tiere zu uns herein. Die Entwicklung und Verbreitung wird durch trocken warme Luft begünstigt. Bekämpft wird die Spinnmilbe mit Akariziden, die bis zu dreimal eine Wiederholung erforderlich machen, um auch alle Entwicklungsstadien zu bekämpfen. Für die Innenraumbegrünung sind Produkte auf Ölbasis wie Raptol oder Neemöl u.a. im Handel erhältlich.

Nützlinge als biologische Schädlingsbekämpfung sind die Raubmilben.

Der Thrips ist etwa 1-2mm lang und schlank, oft mit schwarz weißer Bänderung auf dem Rücken. Auch dieser Schädling wird oft erst bei größerem Befall bemerkt und sticht ebenso wie die Spinnmilbe die Zellen an. Die silbrige Färbung der Blätter ist auch hier ein erstes Anzeichen, ebenso sieht man dunkel glänzende Kot Tröpfchen und auch korkartige Grindstellen . Thripse halten sich am häufigsten an der Blattunterseite auf. Trocken warme Luft ist ein begünstigender Faktor bei der Ausbreitung von Thripsen. Die Bekämpfung erfolgt mit Insektiziden, auch Produkte auf Ölbasis wie Raptol oder Neemöl versprechen Erfolg. Auch hier sind Raubmilben die biologische Alternative.


Teil 1 Schädlinge an Zimmerpflanzen

  • Spinnmilben 
  • Thripse